Paul Rehfeld - Grenzbahnhof

09. 10. 2020 um 19:00 Uhr

Dieser Roman begleitet die Lebensstationen von Menschen aus der brandenburgischen Provinz und erzählt  von ihrer Heimat, dem Oderbruch. Von den fünfziger Jahren in der jungen DDR bis in die deutsche Nachwendezeit der Neunziger spannt sich der geschichtliche Bogen.

Die aliierten Beschlüsse des Potsdamer Abkommens von 1945 haben die Oder in einen Grenzfluss verwandelt und den ehemaligen Vorortbahnhof Kamnitz zum Grenzbahnhof gemacht. Seitdem unterhält die Sowjetarmee auf einer Oderinsel eine bedeutende Garnison...

Die Recherchen eines Journalisten in den 1990er Jahren bringen viele Wahrheiten ans Licht. Sie lassen alte Konflikte vergessen und beschwören neue Gegensätze herauf. Doch das Leben an der Oder nimmt wie eh und je seinen Lauf.

 

Paul Rehfeld

wurde im Oderbruch geboren und ist in der Landwirtschaft groß geworden. Mehr als zwanzig Jahre hat er in seinem Heimatdorf Kietz verbracht, in Seelow sein Abitur abgelegt und dann an der Handelshochschule in Leipzig Ökonomie des Binnenhandels studiert. heute lebt  er in Berlin. Mit dem Land Brandenburg, dem Oderbruch und seinen Menschen fühlt er sich noch immer stark verbunden, dort hat er viele Freunde und ist in mehreren lokalen Vereinen tätig.

Grenzbahnhof ist sein Debütroman.

 

Eintritt: 7,00 € / 5,00 € für Bibliotheksbenutzer

 

 
Foto: Paul Rehfeld
Foto: Paul Rehfeld