LESEPATEN GESUCHT!

07.03.2017

 

                    

Der Bundesweite Vorlesetag

 
Eine Initiative von DIE ZEIT
STIFTUNG LESEN und
DEUTSCHE BAHN
 

Jedes Kind braucht Bücher

 

Nicht alle Schüler, die in unserem Land die Grundschule verlassen, können lesen und schreiben. Dass diese Kinder es in ihrem späteren Schul- und Berufsleben schwer haben werden, liegt auf der Hand. In Deutschland gibt es ca. 7,5 Millionen funktionale Analphabeten, also Erwachsene, die kaum Stadtpläne oder Speisekarten entziffern können. Diese sind ein dramatischer Beleg dafür, dass es nicht bloß um ein Randproblem in unserer Gesellschaft geht. Lesen ist so viel mehr als die Fähigkeit, Fahrpläne zu deuten. Wer liest, lernt denken. Er lernt natürlich auch sich in andere Menschen hineinzuversetzen, mitzufühlen, Fremdes zu verstehen; lernt, aus abstrakten Zeichen innere Bilder zu produzieren. Natürlich ist Lesen auch eine Möglichkeit zum vorübergehenden Ausstieg aus der Wirklichkeit. Wer liest, hat die Chance, Luft zu holen und Abstand zu gewinnen – zu sich selbst und zu seiner Umwelt.

 

"Eine Kindheit ohne Bücher wäre keine Kindheit. Es wäre, als ob man aus dem verzauberten Land ausgesperrt wäre, aus dem man sich die seltsamste aller Freuden holen könnte."       Astrid Lindgren

 

Der Leser findet in Büchern Spannung, Abenteuer, Leid, Kummer, Gefahren, Heldentaten, Freude, Humor, große Erlebnisse und kleine Alltagssorgen. Er findet sich selbst – und entdeckt zugleich andere, aufregende Welten, in die er nach Belieben eintreten  und wieder austreten kann. Um diese Freiheit, auf die jedes Kind ein Recht hat, geht es beim Vorlesen. Die meisten Eltern wollen das Beste für ihr Kind. Die Liebe zu Büchern gehört zum Besten, was sie ihm auf seinen Lebensweg mitgeben können. Aber wie erreicht man, dass ein Kind zum Leser wird? Es geht einfach darum, dass Kinder, lange bevor sie buchstabieren lernen, erfahren, wie spannend, lustig und befriedigend Geschichten sein können. Zwei Dinge sind dafür nötig: das Vorbild der Eltern und das häufige, am besten tägliche Vorlesen.

 

Die Stadtbibliothek „Ulrich Plenzdorf“ sucht  engagierte Damen und Herren, die sich dafür interessieren, ehrenamtlich und unentgeltlich als Lesepaten tätig zu werden.

Ob Eltern, Großeltern, Lehrer, Erzieher, Schüler -  Alle können sich an dieser Initiative beteiligen.

 

Bei Interesse  melden Sie sich in der Stadtbibliothek „Ulrich Plenzdorf“.

15306 Seelow, Bertolt-Brecht-Straße 1

Telefon: 03346-279            Mail: info@bibliothek-seelow.de